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Wegbeschreibung



Neanderthal Museum
Talstraße 300
40822 Mettmann
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Öffnungszeiten

Öffnungszeiten für Museum Di. bis So. 10 -18 Uhr, Fundstelle:
Di. bis So. 10 – 17 Uhr.
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Rundgang

Lange galt die Fundstelle des berühmten Neanderthalers als verloren. Durch die heutige Gestaltung des Platzes ist er wieder auffindbar. Entlang des geraden Weges, auf der Sie die menschliche Entwicklung bis heute nacherleben können.

Zeitachse


Der Eingang zur Fundstelle wird durch den ‚Rabenstein’ markiert. Er ist ein Relikt der alten Schlucht. Dort beginnt auch die Zeitachse – über die Düssel hinweg und entlang des Weges über die Fundstelle erfährt der Besucher Meilensteine mit besonderen Ereignissen der menschlichen Entwicklungsgeschichte. So wird erlebbar, welche Dynamik die Entwicklung der Menschen aufgenommen hat.

Botanikum warmzeitlich


Die Zeitachse durchschneidet das erste Botanikum. Hier wachsen Wildpflanzen, die von den Menschen im Eiszeitalter genutzt wurden. Das Sammeln von Pflanzennahrung war ein zentraler Bestandteil der Lebensweise im Eiszeitalter. Das Auf und Ab der Klimakurve im Eiszeitalter wird auf Steinkreuzen links und rechts der Zeitachse gezeigt. Im Eiszeitalter haben sich Kaltzeiten und Warmzeiten immer wieder abgelöst.

Planquadrat Feldhofer Grotte


Wer es sich auf den Steinliegen bequem macht und nach oben schaut, kann vor seinem inneren Auge in etwa 20 m Höhe die Feldhofer Grotte, mit dem in Rückenlage bestatteten Neanderthaler erscheinen lassen. Die Steinliegen und die in ein Steinkreuz geschlagene mtDNA des Neanderthalers von 1856 markieren das Planquadrat, in dem die Feldhofer Grotte lag und zeichnen den Ort aus.

Ausgrabungsstätte


Unter den rotweißen Fluchtstangen liegt das Grabungsareal von 1997 mit der Lehmfüllung aus der Feldhofer Grotte und der Feldhofer Kirche, den beiden benachbarten Höhlen. Die Archäologen Ralf W. Schmitz und Jürgen Thissen haben den Aushub bei ihren Sondagen 1997 entdeckt und in 2000 teilweise ausgegraben. Dabei wurden nicht nur drei weitere Stücke des Ur-Neanderthaler von 1856 entdeckt, sondern Reste von zwei weiteren Neanderthalern freigelegt. Der größte Teil der Humanfossilien und Steinwerkzeuge liegt aber heute noch in 3 Meter Tiefe unter den Füßen der Besucher.

Botanikum kaltzeitlich


Dieses zweite Botanikum repräsentiert ein Stück offener Landschaft während der letzten Eiszeit vor 30 000 Jahren. Diese Landschaft verband Pflanzenarten aus Biotopen, die heute in der Arktis und den Steppen Russlands beheimatet sind. Es war eine besondere Landschaft, die großen Huftieren – wie sie heute wieder im Wildgehege leben – eine exzellente Lebensgrundlage bot und damit ein ideales Jagdrevier für die damaligen Menschen war.